Groß-Umstadt, Kreisklinik
Neubau Bettenhaus mit OP-Trakt, Intensivstation und Notaufnahme (GUKK)

Großprojekt im Landkreis Darmstadt-Dieburg: Neubau der Kreisklinik Groß-Umstadt
Die Kreisklinik Groß-Umstadt sichert die medizinische Grund- und Regelversorgung für die Bevölkerung im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Erfolgreicher Abschluss des 1. Bauabschnitts
Da das bestehende Betten-Hochhaus aus dem Jahr 1968 nach rund fünf Jahrzehnten Betriebszeit weder wirtschaftlich noch technisch nachhaltig saniert werden konnte, realisierte der Landkreis einen stufenweisen Neubau am bestehenden Standort.

Mit dem Projektabschluss des neuen Bettenhauses wurde das bis Dato größte Bauprojekt des Landkreises (2024) und die erste zentrale Phase der umfassenden Modernisierung erfolgreich fertiggestellt. Der hochmoderne Neubau erstreckt sich über sechs Ebenen und bündelt komplexe medizinische sowie infrastrukturelle Funktionsbereiche:

Pflege & Unterbringung: Patientenbetten auf drei Ebenen mit jeweils zwei Stationen
Notfallmedizin & Diagnostik: Zentrale Notaufnahme, Ambulanz, Endoskopie und Radiologie
Krankentransport: Hubschrauberlandeplattform direkt auf dem Gebäudedach, Liegend-Vorfahrt im UG
Intensivmedizin & Geburtshilfe: Intensivstation inklusive Intermediate Care (IMC) sowie ein moderner Kreißsaal
Infrastruktur & Logistik: Wirtschaftsbereiche inklusive Warmküche, Cafeteria mit Speisesaal
Außenanlagen & Technik: Großflächige technische Betriebsbereiche und gestaltete Freianlagen

Ein besonderes Highlight im Eingangsbereich bildet die neue Cafeteria mit integriertem Mitarbeiterspeisesaal. Als Versammlungsstätte im Foyer bietet dieser Raum Platz für bis zu 600 Personen.

Ganzheitliche Projektsteuerung durch Stadtbauplan
Grundlage des Projekts war ein EU-weiter, nicht offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil und vorgeschaltetem, qualifiziertem Auswahlverfahren gemäß RPW 2013, welcher von Stadtbauplan vollumfänglich betreut und rechtssicher abgeschlossen wurde.
Im anschließenden VgV-Verfahren erhielt Stadtbauplan den Zuschlag für die umfassenden Projektsteuerungsleistungen der hochkomplexen gesamten Baumaßnahme.

Videolink zur Baumaßnahme (Youtube):

Heidelberg
Integration Feuerwehr am Kulturbahnhof
MACHBARKEITSSTUDIE / PROZESSSTEUERUNG

.

Die Stadt Heidelberg plant den Bau einer weiteren Feuerwache der Berufsfeuerwehr. Grundlage ist die Feuerwehrbedarfsplanung von 2022, die einen zusätzlichen Standort erforderlich macht, da u.a. die östlichen Stadtteile Ziegelhausen und Schlierbach derzeit nicht innerhalb der definierten Hilfsfristen erreicht werden können. Zudem hat die Zahl der Duplizitätsalarme (mehrere Einsätze in kurzer zeitlicher Abfolge) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Als geeigneter Standort für die neue Feuerwehr wurde die Fläche am Alten Karlstorbahnhof identifiziert. Das Areal wird derzeit als Bushaltestelle, Reisebusparkplatz sowie als privat verpachteter Parkplatz genutzt.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sollte die Standortfusion von Feuerwehr und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) für das Gelände am Alten Karlstorbahnhof geprüft und Lösungsansätze aufgezeigt werden. Hierbei waren neben den Anforderungen der Feuerwehr auch die der ÖPNV-Anlage sowie weiterer Akteure wie u.a. der Deutschen Bahn zu ermitteln und zu berücksichtigen (z.B. Minimierung Raumprogramme, Koordinierung parallel stattfindender Baumaßnahmen: Neubau einer Bestandsbrücke auf dem Gelände + Grundwassermessstelle, Sondierung von DB-Leitungen und Kampfmitteln). Auf dieser Grundlage konnten grobe Szenarien sowie Entwurfsvarianten entwickelt werden, um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden. In Vorbereitung auf die nächsten Umsetzungsschritte zur Realisierung von Feuerwehr und ÖPNV-Anlage wurden u.a. Terminpläne und Bauphasenpläne erstellt. Zudem wurden Teilprojekte aus dem Bereich der Verkehrsanlagen ermittelt, die vorab angestoßen werden müssen.

WIESBADEN CLAY KASERNE
TRANSFORMATION
MULTIPROJEKTMANAGEMENT

Newman Village:

Neubausiedlung auf ca. 40 Hektar inkl. Sport-/Freizeit- und Verkehrsanlagen sowie Ingenieurbauwerke im Rahmen der US Army Garrison Wiesbaden Transformation. Durch die Entscheidung der US-Armee, den Umzug ihres Hauptquartiers von Heidelberg nach Wiesbaden zu vollziehen, wurden eine Vielzahl an Projekten durchgeführt.

WEITERLESEN

Zum Projektumfang gehörten:

  • 326 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser inkl. Sport- und Freizeitanlagen
  • ca. 4,0 km Straßen mit sämtlichen Ver- und Entsorgungsleitungen für die Neubausiedlung „Newman Village“
  • ca. 1,1 km Zufahrtsstraße zur Domäne Mechtildshausen
  • Regenrückhaltebecken mit ca. 13.000 m³
  • Schmutzwasserpumpstation mit ca. 4 km lange Druckleitung
  • Wasserpumpstation mit ca. 2.800 m³
  • Abbruch und Entsorgung ehem. Flugzeug-Bunkeranlage
  • Verlegung Weberstraße (Feldweg) mit Brückenbauwerk über den Käsbach
  • Verlegung 110 kV Hochspannungsleitung
  • Erweiterung 20 kV Versorgung auf ca. 15 MW
  • Zugangskontrollpunkt (ACP) mit 4 Eingangs- / 2 Ausgangsspuren inkl. Organisation gesamte Baulogistik über ACP
  • Projektsteuerung von umfangreichen umwelt- und naturschutzrechtlichen Belangen (faunistische Gutachten, LBP, Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen, Umweltmonitoring,
    Revitalisierung Käsbach u. a.)

Construct Airfield

Multiprojektsteuerung für die umfangreiche bauliche Erneuerung des Flugplatzes auf der Nordseite der Clay Kaserne, Wiesbaden Erbenheim bei laufendem Betrieb nach Aufgabe der ehemaligen Flugplatz-Nutzungen. Steuerung von ca. 20 verschiedenen Einzel- und Teilprojekten mit unterschiedlichen Haushaltstiteln, Projektlaufzeiten und Terminzielen.

WEITERLESEN
  • Koordinierung der Teilprojekte unter Berücksichtigung der Abhängigkeiten und Schnittstellen, insbesondere
    Aufrechterhaltung technischer und verkehrlicher Erschließung sowie die Versorgung der einzelnen Teilbereiche
  • Planung der baulichen Erneuerung aller Flugbetriebsflächen (Start- u. Landebahn, Flugplatzvorfelder, Rollwege
    inkl. Befeuerungsanlagen, Betankungsflächen) bei laufendem Flugbetrieb, unter Einhaltung deutscher sowie
    amerikanischer Rechtsvorschriften; Planung in Bauabschnitten mit Teilbudgets und unterschiedlichen Haushaltstiteln
  • Koordination aller erforderlicher Gutachten und Voruntersuchungen, unter anderem Artenschutzgutachten und LBP,
    Vermessung, Kampfmitteldetektion, geotechnische und abfalltechnische Untersuchungen
  • Planung umfangreicher vorgeschalteter sowie baubegleitender Kampfmittelsondierungs- und -räummaßnahmen
  • Neukonzeption Oberflächenentwässerung (Generalentwässerungsplan), Neubau umfangreicher AwSV-Anlagen, Kanal-,
    Retention- und Einleitebauwerke in Vorflut, unter Einhaltung aktueller Umweltstandards; Berücksichtigung der
    vorhandenen Altlasten- bzw. Schadstoffbelastung (PFAS)
  • Entsorgungs- bzw. Wiederverwertungskonzept für das Abbruchmaterial aus den bestehenden Verkehrsflächen
    (ca. 60.000 m³ Wiedereinbau vor Ort)
  • Koordination aller Bauplanungs- und Baunebenrechtlichen Anzeige-, Erlaubnis, Genehmigungs- und
    Zustimmungsverfahren, u.a. liegenschaftsmäßige Zustimmung und Landbeschaffung (BImA), luftrechtliches
    Änderungsgenehmigungsverfahren gem. LuftVG inkl. UVP-Vorprüfung, Einvernehmen der Gemeinde (Landeshauptstadt
    Wiesbaden); Wasserrechtliche Genehmigung (WHG) zum Ableiten von RW von Flugbetriebsflächen, Grundwasserabsenkungen,
    Anzeigen zu den geplanten AwSV-Analgen (IndV); Bodendenkmalschutz (HDSchG) – archäologische Baubegleitung
  • Erweiterung aller Ver- und Entsorgungsanlagen: Trinkwasser, Elektroleitungen (20 kV, 400 V, Datenkabel), Fernwärme,
    Regen- und Schmutzwasser
  • Verkehrsanlagen: Neubau Erschließungsstraße (ca. 1,5 km), Straßenerweiterungen und Umverlegungen (ca. 1,0 km)
  • Freizeiteinrichtungen: Hundeplatz, Sport-/Freizeitcenter, Kunstrasensportplatz
  • Logistikeinrichtungen: US-TÜV-Prüfstelle, PKW-Werkstatt (Umbau ehem. Flugzeughangar), LKW-Werkstatt (Umbau ehem.
    Flugzeughangar), Lagerhaus (Umbau Bestandshalle), Lagerhaus (Neubau), Autowaschanlagen für PKW und Nutzfahrzeuge
    (Neubau), Prüf- u. Verwaltungsstelle für PKW-Verschiffung (Neubau), Verwaltungsstelle für Nutzfahrzeuge (Neubau)
  • Neubau Verwaltungsgebäude (ca. 9.700 m² BGF für 400 Mitarbeitende)

Schnittstelle Stadtquartier Ostfeld / BKA

Der mehrjährige kooperative Planungsprozess eines visionären Stadtteils basierte auf den Prinzipien der nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Ziel ist es, für mind. 10.000 Menschen einen ausgewogenen Mix aus Wohnen, Arbeiten, Freiflächen und Biotopflächen sowie einen Campus als neuen Standort des Bundeskriminalamts für bis zu 7.000 Mitarbeitende zu entwickeln.

WEITERLESEN

Stadtbauplan hatte bereits 2007 die Standortuntersuchung für das Newman Village im Umkreis der airbase durchgeführt sowie 2018 die Standortuntersuchung für das BKA. Ergebnis war die Erweiterung der base Richtung Süden. Einer der untersuchten Standorte, das „Ostfeld“, wurde in den nachfolgenden Jahren als mögliche Entwicklungsfläche für einen neuen Stadtteil sowie den Campus des BKA weiterentwickelt.
Die intensive Einbeziehung und Berücksichtigung der zahlreichen stakeholder war sowohl im Rahmen unserer Beauftragung für die Steuerung der Entwicklung der Clay Kaserne, als auch der Prozesssteuerung für die SEM ein wesentlicher Bestandteil.
Zur Vorbereitung des Planungswettbewerbs für einen visionären Stadtteil sowie Konzipierung eines Campus als neuer Standort des Bundeskriminalamts (LINK zu „Prozesssteuerung Wiesbaden Ostfeld“) fanden im Vorfeld mit Politik, Verwaltung und zukünftigen Nutzern Zielbildungsworkshops unter Einbeziehung von verschiedenen Fachexpert*innen statt, die sowohl der gemeinsamen Wissens- als auch Konsensbildung dienten und neue kooperative Arbeitsansätze aufzeigen sollten.

Eschborn Masterplan 2030+
Bürgerbeteiligung

Anfang des 21. Jahrhunderts stehen Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen. Vor allem in Ballungsräumen, wie der Metropolregion FrankfurtRheinMain, dominieren eine Vielzahl von Veränderungen. Die Stadt Eschborn will mit dem Masterplan 2030+ den Grundstein legen, um diese Herausforderungen annehmen und ein Fundament für die positive Entwicklung der Stadtteile in den kommenden 15 – 20 Jahren schaffen zu können. Dabei berücksichtigt der Masterplan als Gesamtkonzept stadträumliche, ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Belange in gleicher Weise.

Ganzheitliche Projektbegleitung des Bürgerbeteiligungsprozesses im Rahmen der Aufstellung des Masterplans 2030+:

  • Konzeptionierung
  • Durchführung/Moderation und Dokumentation von komplementären Beteiligungsformaten für Bürger und Arbeitnehmer, darunter Online-Beteiligung, Bürgerwerkstätten, Postkartenaktion, Ausstellungen
  • Entwicklung von Themenfeldern und Ausarbeitung von differenzierten Fragestellungen für Handlungsbedarfe und Stimmungsbilder zur Erarbeitung von spezifischen Lösungsansätzen
  • Einsatz von abgestimmten digitalen und analogen Medien
  • Aufbereitung und öffentliche Präsentation der Ergebnisse in den politischen Gremien

Verweis: Auf der Website „Leben in Eschborn“ finden Sie weitere Informationen zum Masterplan Eschborn 2030+.

DIEBURG
EHEMALIGES KLINIKUM SANKT ROCHUS
KONZEPTVERGABE

Der Betrieb des St. Rochus Krankenhauses wurde – bis auf das Dialysezentrum – im Jahr 2016 eingestellt. Die Eigentümerin, die Marienhospital Darmstadt gGmbH beabsichtigt die Veräußerung des Grundstücks. Gleichzeitig hat die Stadt Dieburg 2016 einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst, der an ein Nutzungskonzept gekoppelt ist. Dieses sieht die Nutzung des Areals für ein Ärztehaus (Medizinisches Versorgungszentrum), ein (Alten-)Pflegezentrum (Langzeit- und Tagespflege) sowie Barrierefreies Wohnen (Service-Wohnen) vor. Flankiert werden soll das Angebot durch nicht ärztliche Heilmittelerbringer.

Liederbach am Taunus
Seniorenwohnanlage "Beim Wehr"
Konzeptvergabe

Der Verkauf des Grundstücks geht einher mit der Verpflichtung, unter folgenden Gesichtspunkten zu bauen:

  • Mix unterschiedlicher Wohnungsgrößen aus Miet- und Eigentumswohnungen
  • betreiberabhängiges Serviceangebot, z.B. Service-Wohnen, zubuchbare Dienstleistungen und Betreuungsangebote, Pflegepersonal vor Ort (kein Pflegeheim)
  • Praxisräume sollten vorhanden sein, um medizinische Versorgung zu ermöglichen
  • Gemeinschaftsraum, z.B. für kleinere Veranstaltungen
  • gesamte Anlage barrierefrei / anteilig rollstuhlgerecht
  • angemessenes energetisches / nachhaltiges Bauen
  • Miet-/ Kaufpreisniveau ist „ortsüblich“ zu gestalten und soll durch den Bieter ermittelt werden (bezahlbarer Wohnraum)

Das Verfahren wurde 2-phasig durchgeführt:

In der 1. Phase (Bieterauswahl) wurden anhand der einzureichenden Nachweise und Referenzen vier Bieter ausgewählt, die in der 2. Phase zur Angebotsabgabe aufgefordert wurden.

In der 2. Phase des Verfahrens (Angebotsphase) wurde mit Angebotsaufforderung ein grobes Bebauungs- und Betreiberkonzept abgefragt.

Esslingen, Tobias-Mayer-Quartier
Verfahrensbetreuung/
Steuerung Bauleitplanverfahren

Mit dem Tobias-Mayer-Quartier im Stadtteil Hohenkreuz in Esslingen entwickeln zwei Wohnungsbauunternehmen, die Esslinger Wohnungsbau GmbH (EWB) und die Baugenossenschaft Esslingen (BGE), gemeinsam neue Flächen. Inklusiv und kooperativ soll ein bestehendes, teils historisches Quartier nachverdichtet werden. Der zweiphasige Einladungswettbewerb bildet hierfür die Grundlage zur interdisziplinären Quartiersentwicklung.

Mit einem Multimethoden-Ansatz der Beteiligung wurden bereits vor der Auslobung die Themen Klimaschutz/Klimawandelfolgenanpassung, Dichte, öffentlicher Raum und sozialer Zusammenhalt mit Expertinnen sowie der Bürgerschaft diskutiert und neue Lösungsansätze gefunden. Auch die Bürgerausschüsse St. Bernhardt und Hohenkreuz sind in diesen Partizipationsprozess eng eingebunden. Erwartet werden innovative städtebauliche und architektonische Lösungen, die ebenso die Bedürfnisse vor Ort berücksichtigen.

Bis auf wenige erhaltenswerte Gebäude soll der Bestand abgebrochen und ein zukunftsfähiges Wohnquartier entwickelt werden. Ziel des zweiphasigen Wettbewerbs ist ein städtebaulicher Entwurf, der die Grundlage für einen Bebauungsplan bildet (Phase I) sowie die Gebäudeplanung für einen ersten ca. 4.000 m² umfassenden Bauabschnitt (Phase II). Darüber hinaus soll im Rahmen der IBA‘27 Stadtregion Stuttgart im Wettbewerbsgebiet ein Bereich als „IBA‘27 Experimentierfeld“ herausgearbeitet werden.

Im „IBA‘27-Experimentierfeld“ steht die Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit sowie das gemeinschaftliche Wohnen im Fokus. Die Vision ist ein lebendiges, vielfältiges, offenes Experimentierfeld, in dem alle Altersgruppen und soziale Schichten ihren Platz finden.
Bürgerschaft und die Bürgerausschüsse sowie weitere relevante Akteure werden im Sinne einer gelebten Beteiligungskultur bei der Quartiersentwicklung im Allgemeinen und beim Wettbewerbsverfahren im Speziellen proaktiv eingebunden.

BALTMANNSWEILER
EHEMALIGE FEUERWEHRSTANDORTE
PROJEKT-/PROZESSSTEUERUNG

Die Gemeinde Baltmannsweiler beabsichtigt, die ehemaligen Feuerwehrstandorte in den Ortsteilen Baltmannsweiler und Hohengehren auf einer Gesamtfläche von ca. 2.500 qm einer neuen Nutzung zuzuführen. Ziel des Projekts ist es, durch die Einbindung verschiedener Akteure, darunter Bürger, Gemeinderat und Investoren, städtebauliche Einschätzungen und Konzepte zu entwickeln, die den Zukunftsthemen der Gemeinde gerecht werden.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sollen die städtebaulichen Potenziale beider Standorte untersucht und Möglichkeiten für den Umgang mit dem Bestand, insbesondere dem alten Rathaus, ermittelt werden. Aufbauend auf den Ergebnissen der Markterkundung, der Machbarkeitsstudie und des Beteiligungsverfahrens wird ein Investorenwettbewerb durchgeführt, um das beste Gesamtkonzept zu ermitteln und umzusetzen.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „Innovativ Wohnen BW“ des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen und steht unter dem Motto „Lücken:Nutzen“.

Wiesbaden "Newman Village"
Standortentwicklung

Der Ausbau der bestehenden Air Base in Wiesbaden Erbenheim zum deutschen Hauptquartier der US-Streitkräfte verlangte eine Sanierung vorhandener baulicher Strukturen, Errichtung neuer Gebäude und eines ganzen Wohngebiets, der Freizeiteinrichtungen sowie die Neukonzeption des Verkehrssystems.

In Abstimmung mit dem Umwelt- und Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und in Koordination mit den US-Dienststellen (IMCOM, USACE-EUD, USAG-WI) wurde die städtebauliche Planung der Wohnbebauung „AFH WAAF Süd“ gemäß dem Beschluss der Regionalversammlung Südhessen angepasst.

Leistungen

  • Standortuntersuchung
  • Bestandsaufnahme und -analyse
  • Operative Projektsteuerung
  • Städtebaulicher Entwurf
  • Umweltbericht und -prüfung, E-A-Bilanzierung
  • Koordinierung der Fachbeiträge (Verkehr, Ver- und Entsorgung-, Limnologische Untersuchung, Baudenkmäler, umwelt- und geotechnische Untersuchungen u.a.)
  • Erstellung und Unterhaltung einer Online-Plattform („Surfboard“)
  • Verkehrsplanerische Begleitung
  • Koordination und Information aller am Projekt Beteiligter (Auftraggeber, Nutzer, beteiligte Ämter, Öffentlichkeit)
  • Koordination Landbeschaffung und Baurechtschaffung nach BauGB § 37 (4) inkl. Mitwirkung beim Baulandumlegungsverfahren

Wiesbaden Clay Kaserne
Wohnsiedlung

Projektsteuerungsleistungen nach AHO in ARGE mit GFP Projektmanagementgesellschaft mbH, Leistungsstufen 1-5

Durch die Entscheidung der US-Armee, den Umzug ihres Hauptquartiers von Heidelberg nach Wiesbaden zu vollziehen, wurde der Neubau von Wohnhäusern erforderlich.

Auf einer Fläche von ca. 40 Hektar entstanden 326 Einfamilien- und Doppelhäuser.

Zum Projektumfang gehörten weiterhin Erschließungsprojekte:

  • Regenrückhaltebecken, Schmutzwasserpumpstation,
  • komplette Erschließung des Baugebiets (Straßen, Wege, Plätze, sämtliche Ver- und Entsorgungsanlagen, Erweiterung der übergeordneten Wasser- und Stromversorgung, Neubau von Zufahrtsstraßen u.a.)
  • sowie der Bau von zahlreichen Spielplätzen und Sportanlagen (Fußball-, Basketball-, Rollhockey-, Baseballfelder und Tennisplätze).
Die Wohnbebauung beinhaltet 8 verschiedene Haustypen, die in Abhängigkeit der Dienstgrade der Soldaten unterschiedlich ausgestattet sind.

Die umfangreiche Kommunikation mit den zahlreichen Projektbeteiligten wurde weitgehend zweisprachig geführt.